Kältenotruf

 

Was kann ich tun, wenn ich im Winter eine obdachlose Person in Not bzw. draußen schlafen sehe?

Wenn Sie vermuten, dass die Person unter der Kälte und Witterung leidet, sprechen Sie sie höflich an und fragen, ob sie etwas braucht oder ob sie Hilfe annehmen will. Besonders im Winter kann Schlafen auf der Straße lebensgefährlich werden. Sehen Sie bitte nicht weg, wenn Sie eine Erfrierungsgefahr erkennen.

Von November bis März sind jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus der Berliner Stadtmission.

 

Kältebus

0178 523 5838

1. November – 30. April
täglich unterwegs von 21 bis 0.30 Uhr

 

Wärmebus

0170 910 00 42

1. November – 28. März
täglich unterwegs von 18 bis 24 Uhr

 

Im Notfall

110 oder 112

Wenn die Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110. Bei drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Tagsüber haben wohnungslose Menschen ganzjährig die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Tagesstätten und Treffpunkten aufzuhalten und mit Essen versorgt zu werden. Weitere Informationen finden Sie unter Angebote mit Hilfe der Suchfunktion. Weitere Informationen zu medizinischen Versorgung von obachlosen Menschen finden Sie hier: Obdachlosigkeit macht krank.